Kassenordination Dr. Wilhelm Tenner

Störungsbilder

 

In Anlehnung an das ICD 10, multiaxiale Klassifikation psychischer Störungen, incl. F9 „Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend“ unter Berücksichtigung bio-psychosozialer Bezüge:

Dr. Wilhelm Tenner Ordination Wien

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Angeborene, chronische Störungen und Krankheitsbilder

Perinatale Risken, Frühgeburtlichkeit u.v.m

Angststörungen

Trennungsängste, Phobien, Panikattacken, Schulängste

Anpassungsstörungen und Reaktionen auf schwere Belastungen

Ein erheblicher Teil der Kinder, die schwerwiegenden Belastungen ausgesetzt waren, entwickeln diverse klinische Symptome die erkannt und behandelt werden sollen.

Depressionen

Im Kleinkindalter oft mit Schmerzzuständen einhergehend, Stimmungsschwankungen, sozialer Rückzug, Spielunlust, Aggressionen, Konzentrationsstörungen, Antriebsmangel, Schlafstörungen sind häufige Symptome der Depression.

Elternarbeit

Erziehungsberatung, Arbeit mit Pflege- und Adoptiveltern, Krisenberatung, Umgang mit Trennung und Scheidung, Umgang mit Trauer und Verlust.

Verzögerungen/Störungen der Entwicklung, tiefgreifende Entwicklungsstörungen

Verzögertes Erreichen der Meilensteine (Gehen, Sprechen, Sauberkeit), Auffälligkeiten im Vergleich zu Gleichaltrigen z.B. im Verhalten bzw. deutlicher Abweichung von der Norm bei auffälligem Wachstum, motorischer Entwicklung, und Sprachentwicklung. Bei der Sozialentwicklung wie etwa Schwierigkeiten beim Eintritt in den Kindergarten oder Entwicklung der Sauberkeit wird auf eine genaue Entwicklungsdiagnostik wert gelegt. Auch eine Zusammenarbeit mit Kinderpsychologinnen kann im Sinne einer interdisziplinären Zusammenarbeit wichtig sein.

Hyperkinetische Störungsbilder (z.B.: ADHD)

Unaufmerksamkeit/Abgelenktheit, Hyperaktivität/motorische Unruhe und Impulsivität stehen im Vordergrund der Symptomatik. Die Störung beginnt vor dem 6. Lebensjahr und sollte in mindestens 2 verschiedenen Lebenssituationen konstant auftreten. Es besteht ein durchgehendes Muster etwa in der Schule und/oder zu Hause. Abklärung ob überhaupt ein ADHD vorliegt, oder das Kind aus anderen Gründen auffällig erscheint, Abklärung der richtigen therapeutischen Schritte die individuell an das entsprechende Kind angepasst sein sollen.

Komorbide psychische Störungen bei chronischen Krankheitsbildern

Chronische Krankheitsbilder wie z.B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen und andere Stoffwechselerkrankungen sind häufig verknüpft mit Angststörungen, Depressionen, Teilleistungsstörungen.  Störungen der Konzentration sowie  Schulschwierigkeiten sind eine häufige Folge.  Aber auch umgekehrt finden sich vermehrt epileptische Anfälle oder Kopfschmerzen bei kinderpsychiatrischen Erkrankungen.

Krisenintervention

Das Zuspitzen eskalierender Situationen in der Familie oder dem Umfeld des Kindes soll rasch durch fachärztliche Hilfestellung begegnet werden. Ein entsprechendes sinnvolles Netzwerk zur Absicherung des Kindes und Jugendlichen und seines Umfelds soll gestaltet werden.

Störungen der Persönlichkeitsentwicklung

Störungen des sozialen Verhaltens sind ernstzunehmende Symptome die so rasch als möglich behandelt werden sollten. Je früher geeignete Maßnahmen der Ermutigung und der Orientierung für die Kinder und deren Umfeld angeboten werden, desto weniger schwerwiegend oft die sozialen Probleme des Kindes und Jugendlichen.

Psychosomatische Beschwerden, Somatophorme Störungen, Essstörungen, Einnässen, Einkoten, „Bauchschmerzen“ usw.

Oft besteht ein Zusammenhang mit Angst und Depression, Reaktion auf psychische Belastung aber auch das genaue Abklären der körperlichen Störung. Psychische Störung und körperliche Störung werden in gleicherweise ernst genommen, entsprechend einer psychosomatischen Haltung der Ärzte, enge Vernetzung mit dem behandelnden Kinderarzt/in.

Regulationsprobleme und Bindungsstörungen in der frühen Kindheit, „Schreibaby“

Fütterungsstörungen, Schlafstörungen des Kleinkinds stehen im Vordergrund der Symptomatik.
Einfühlsames und ermutigendes ärztliches Verhalten ist gefragt.

Scheidungsproblematik

Fachärztliche Hilfestellung bei komplexen familiären Problemstellungen sollen angeboten werden. Aus fachärztlicher kinderpsychiatrischer Sicht soll das Kind mit seinen Problemen und Trennungsängsten von den Erwachsenen verstanden und ermutigt werden.

Schulschwierigkeiten, Schwierigkeiten im Kindergarten

Inklusive umschriebener Entwicklungsstörungen/Teilleistungsstörungen wie etwa Legasthenie. Betreuung der Kinder bei Schulproblemen und Bullying (“Mobbing” in Kindergarten und Schule).

Sprachentwicklungsverzögerung und Sprechstörungen/Stottern

Eine Verzögerung der Sprachentwicklung kann isoliert oder in Kombination mit anderen Entwicklungsverzögerungen auftreten. Detaillierte differentialdiagnostische Evaluierung unter Verwendung standardisierter Instrumente zur Überprüfung des Entwicklungsstandes, eine umfassende kinderneurologische, kinderpsychiatrische sowie auch kinderinterne Diagnostik sowie gegebenenfalls auch eine interdisziplinäre Verknüpfung  zur Überprüfung kognitiver Funktionen wird angeboten. Interdisziplinärer und multiprofessioneller Diagnose-  und Therapieansatz falls erforderlich.

Tic Störungen

Eine genaue kinderpsychiatrische und neuropädiatrische Abklärung und entsprechend individualisierte Therapieangebote werden erarbeitet.

Zwangsstörungen

Zwangsgedanken/ Zwangsvorstellungen und Zwangsimpulse/Zwangshandlungen sollen erkannt und behandelt werden.

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